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PR für InnovationCity Ruhr: Bochum, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen/Herten und Mülheim können die Niedrigenergiestadt der Zukunft werden

Dienstag, 15. Juni, 2010

Kontinuierlich verantwortet das Medienbüro Thomas Hüser die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Leuchtturmprojekt InnovationCity Ruhr des Initiativkreises Ruhr: Am 14. Juni fand jetzt die Pressekonferenz zur Bekanntgabe der fünf Finalisten im Rennen um den Standort der Niedrigenergiestadt der Zukunft statt. Der Initiativkreis Ruhr hatte dazu alle 16 Ruhrgebietskommunen eingeladen, die sich für das Projekt beworben hatten, das vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Unternehmensverbund getragen wird.

Das Medienbüro übernahm die gesamte Organisation und Moderation der Pressekonferenz, die Journalistenbetreuung sowie die Pressearbeit. Das Medieninteresse war überdurchschnittlich hoch: Zur Pressekonferenz erschienen Vertreter der Ruhrgebietsmedien wie Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Neue Rhein-Neue Ruhr Zeitung (NRZ) und Westfälische Rundschau (WR). Aber auch der Westdeutsche Rundfunk (WDR) war mit einem Fernseh- und einem Hörfunkteam vertreten. RTL West und Center TV rundeten das Medienaufkommen neben weiteren Hörfunksendern, lokalen, überregionalen und Fach-Printmedien ab.

Der Schirmherr von InnovationCity Ruhr und Moderator des Initiativkreises Ruhr, Dr. Wulf H. Bernotat, stellte das Projekt gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Koordinator Dr. Alfred Oberholz, ehemaliges Vorstands-Mitglied der Evonik AG, vor. Prof. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und Mitglied der Jury, präsentierte der Öffentlichkeit die fünf Finalisten.

Das Projekt InnovationCity Ruhr
Genau einen Monat nach Ablauf der Bewerbungsfrist wurden die fünf Finalisten im Rennen für die Klimastadt der Zukunft bekanntgegeben. Eine Fachjury − unabhängige Fachvertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtplanung und zivilgesellschaftlichen Organisationen wie etwa Verbraucherverbänden − haben die fünf überzeugendsten Konzepte anhand eines mehr als 25 Punkte umfassenden Kriterienkatalogs ausgewählt. Die Ruhrgebietsstädte Bochum, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen/Herten und Mülheim haben durch ihren Finalistenstatus die nächste Stufe auf dem Weg zur InnovationCity Ruhr erreicht. Bis Mitte September 2010 haben die Finalisten nun Zeit, ihre Projektskizzen weiter auszuarbeiten. Anfang November wird nach einem weiteren Auswahlverfahren feststehen, welche Kommune InnovationCity Ruhr wird. Für die Realisierung der InnovationCity Ruhr sollen bis zum Jahr 2020 bis zu 2,5 Milliarden Euro an Fördermitteln und privaten Investitionen aufgebracht werden. Mitbewerber des Modellprojekts waren die Städte Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Gladbeck, Hamm, Herne/Recklinghausen, Oberhausen, Schwerte und Witten.

Mit der künftigen InnovationCity Ruhr soll eine Modellstadt entstehen, in der erstmals im Bestand weltweit richtungsweisende Lösungen für Energieeffizienz angewendet werden. Zugleich soll die Pilotstadt Vorbild für andere Revierkommunen sein. Dabei werden die Bereiche Industrie, Wohnen, Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Verkehr gleichermaßen einbezogen: Vorhandene Wohnsiedlungen sollen in attraktive Energiespar-Wohnquartiere umgebaut werden, kommunale Einrichtungen wie Hallenbäder oder Kindergärten künftig mit kostengünstigen umweltfreundlichen Energien geheizt und branchenrelevante „grüne Firmen“ angesiedelt werden. Auch in Punkto Elektromobilität soll die InnovationCity Ruhr mit E-Autos und E-Fahrrädern eine Vorreiterrolle übernehmen.

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